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Willkommen auf der Seite der "Textinitiative Fukushima"

Die Seiten der Textinitiative Fukushima werden derzeit von der Japanologie der Goethe-Universität betrieben. Gegenwärtiges Anliegen von TIF ist die zeitgeschichtliche Dokumentation. Das Forum dient nun in erster Linie als Archiv für Informationen zu 3/11 sowie allgemein zur Geschichte des Atomaren. Die Suchfunktion ermöglicht Recherchen zu Stichworten, Inhalten und Akteuren.

Aktuelles

“STILL FUKUSHIMA" - Theaterstück von Yoko Tawada in Berlin

Im Juni 2014 präsentiert das Lasenkan Theater Berlin
ein neues Theaterstück von Yoko Tawada:

"STILL FUKUSHIMA -Wenn die Abendsonne aufgeht"
von Yoko Tawada   (geschrieben auf deutsch und japanisch 2013)
Regie: Saburo Shimada
Es spielen: Kei Ichikawa, Kana Torino, Franziska Rosa, Kerstin Apel
Perkussion: Saburo Shimada

PREMIERE und Theateraufführungen auf deutsch:
13.6.2014  20 Uhr   in der BROTFABRIK BERLIN
14.6.2014  20 Uhr   in der BROTFABRIK BERLIN
15.6.2014  19.30 Uhr in der BROTFABRIK BERLIN, Caligariplatz 1, 13086 Berlin
http://www.brotfabrik-berlin.de    
Tel. 030 4714001/2  
karten@brotfabrik-berlin.de

22.6.2014 18.00 Uhr in der WERKSTATT DER KULTUREN, Wissmannstraße 32, 12049 Berlin
http://werkstatt-der-kulturen.de

27.6.2014  19.00 Uhr in „Playing with eels“ Urbanstraße 32, 10967 Berlin
http://www.playingwitheels.de

In „Wenn die Abendsonne aufgeht“ werden anhand von Dialogen zwischen einer Mutter und ihrer Tochter, einem Dachs und einem Besitzer eines Nudelrestaurants, einer Frau und ihrer Schwiegermutter, einem Jungen und seinem Lehrer, einem Autor und Wind, die Umstände in Japan nach dem AKW-Unfall in Fukushima beschrieben.

«Meine lieben Zellen, lasst uns zusammen spielen, den Baum hoch klettern, die Zweige schütteln. Walnüsse werden auf den Boden fallen, da werden wir sie sammeln. Wollen wir seilspringen oder die Butterblumen pflücken und ihre Blüte kosten? Wir ziehen unsere Schuhe aus und steigen in einen Bach. Wir plätschern im Wasser, ….. »

Das Lasenkan Theater zeigt das Stück mit Bewegungen, Tanz, Töne, Stimme, Gesang, u.a. begleitet von Musik, Perkussion und Flöte.
Nach den Aufführungen laden wir ein zur Publikumsdiskussion.

Wir freuen uns, Sie zu der Veranstaltung begrüssen zu können.
Und verbleiben mit herzlichen Grüßen.

Saburo Shimada
LasenkanTheater Berlin
LasenkanTheater@t-online.de
www.LasenkanTheater.de
www.lasenkan.com

Link: http://www.zitty.de/still-fukushima-wenn-die-abendsonne-aufgeht-2.html


Wenn TEPCOs Filter nicht mehr will

„In der Atomruine von Fukushima ist ein störanfälliges Filtersystem zur Beseitigung von radioaktiven Strahlen erneut ausgefallen. Von den drei Filtervorrichtungen der Anlage sei das einzige bislang funktionierende Gerät wegen eines Defektes ebenfalls ausgefallen, gab der Betreiberkonzern Tepco am Dienstag laut der japanischen Nachrichtenagentur Jiji Press bekannt. Das Filtersystem ALPS (Advanced Liquid Processing System) soll radioaktiv verseuchtes Wasser säubern, das zur Kühlung der vor drei Jahren bei einem Erdbeben und Tsunami zerstörten Reaktoren dient.“ (Focus Online)

Link: http://www.focus.de/wissen/immer-wieder-probleme-filtersystem-in-fukushima-faellt-wieder-aus_id_3857294.html


Bericht über Konferenz des IPPNW

Vom 4. bis 7. März 2014 fand in Arnoldshain eine vielbeachtete, vom IPPNW mit organisierte Tagung über "Folgen von Atomkatastrophen für Natur und Mensch" statt. Die Dokumentationen über gehaltene Vorträge bzw. Aktionen (z.B. auch der japanischen Künstlerin und Aktivistin (Oshidori Maki) sind hier einsehbar.


Alexis Dudden über die Nominierung des Artikel 9 für den Friedensnobelpreis

Den Artikel der Professorin Alexis Dudden über die Nominierung des Artikel 9 der japanischen Verfassung für den Friedensnobelpreis finden sie hier (PDF).


Geschichte der Freisetzung von Strahlungspartikeln

Der Wikipedia-Eintrag „Strahlungsbelastung durch die Nuklearunfälle von Fukushima“ stellt einen Überblick über den globalen Anstieg von Strahlung im ersten Jahr nach Fukushima bereit. Eine Interpretation der Lage aus der Sicht der befreiten radioaktiven Partikel, denen es endlich gelingt aus einem Spalt im Meiler zu entweichen, gibt der Manga-Zeichner Shiriagari Kotobuki / しりあがり寿(* 1958) in seinem Comic Umibe no mura (2011), Episode „Hoffnung“ (Kibô).

Links:

Lektürehinweis zu Shiriagari Kotobukis "Hoffnung": Manga’s Cultural Crossroads. Hg. Berndt, Jaqueline und Bettina Kümmerling-Meibauer. Routledge 2013; Jaqueline Berndt (2013): „Das ‘Mangaesque’ als Herausforderung. Japanische Comics und 3/11“. In: Lesebuch Fukushima. Übersetzungen, Kommentare, Essays. S. 126-154.  
 


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