Willkommen auf der Seite der "Textinitiative Fukushima"
Die Seiten der Textinitiative Fukushima werden derzeit von der Japanologie der Goethe-Universität betrieben. Gegenwärtiges Anliegen von TIF ist die zeitgeschichtliche Dokumentation. Das Forum dient nun in erster Linie als Archiv für Informationen zu 3/11 sowie allgemein zur Geschichte des Atomaren. Die Suchfunktion ermöglicht Recherchen zu Stichworten, Inhalten und Akteuren.
| Vorschau : „Post-Fukushima“-Godzilla Film „Godzilla Resurgence“ kommt am 29. Juli 2016 in die japanischen Kinos | 17.04.2016 | |
Das Drehbuch des neuen Godzilla-Films wurde von Anno Hideaki 庵野 秀明 („Shinseiki Evangelion“) verfasst. Es ist der 29. Film der Godzilla-Serie und nach „Godzilla Final Wars“, der vor 12 Jahren erschien, die aktuelle japanische Filmversion des bekannten Atommonsters. Spezialeffekteregisseur Higuchi Shinji drehte den Film, Hauptdarsteller ist Hasegawa Hiroki 長谷川 博己 (*1977; „Hasehiro“, Deputy Chief Cabinet Secretary ). In den weiteren der allesamt hochkarätig besetzten Rollen spielen Ishihara Satomi石原 さとみ (*1986; in der Rolle der Spezialgesandten des amerikanischen Konsulats Carol Ann Baterson) und Ôsugi Ren 大杉 漣(*1951) als Ministerpräsident, als Biologe tritt Tsukamoto Shinya (*1960) auf, als Meeresbiologe Ogata Akira (*1959). Das Monster trägt in der Neuversion den Schwanz sehr lang, die Arme wirken extrem kurz, auffällig wäre die seltsame Beschaffenheit der versehrt wirkenden, ungesund rötlich leuchtenden Haut. Kommentare aus dem Ausland bezeichnen diesen Godzilla als „cool“, andere zeigten sich eher verhalten. Auch in Japan sind die Meinungen zweigeteilt, man hätte sich vor allem ein größeres Budget für das Werk gewünscht. Der Film betone, wie es heisst, die Reaktion der Menschen, die sich mit dem riesigen Godzilla konfrontiert sehen und beschreibe den Zeitgeist, der in Japan und in der Welt momentan zu registrieren sei. Es sei aber auch ein Anliegen gewesen, einen Godzilla zu erschaffen, wie ihn im Hinblick „auf die ihm zugrundeliegende Geistigkeit und die mit ihm ausgedrückte Intention nur Japaner in der Lage seien, zu gestalten“ ( 日本人だけが作ることのできる、ゴジラに込められた精神性や想いをデザインに落とし込もうと考えました; News.aol.jp). Japan habe 3.11. erlebt und sei damit in der Lage die Authentizität des ursprünglichen Godzilla wieder aufzugreifen, insofern werde auf die authentische Erfahrung einer – bedrohlichen atomaren – Realität der Schwerpunkt dieser neuen Godzilla-Interpretation gelegt (Zitate nach: text:cinemacafe.net). Links:
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| Tagung "Černobyl’ und Fukushima: Perspektiven der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft" | 02.04.2016 | |
Veranstaltungsort: Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, München ___________ Montag, 25.4.2016 Workshop Teil I 13:30 14:00-16:00 16:30-18:00 Öffentliches Abendprogramm 19:00-19:30 19:30-21:00
Workshop Teil II 10:00-11:30 12:00-14:00 18:00-20:00 |
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| Nukleare Narrationen: Themenschwerpunkt Literaturkritik.de April 2016 | 01.04.2016 | |
In Zusammenarbeit mit dem bekannten Marburger Online Forum Literaturkritik.de erscheint anläßlich des 5. Jahrestags von „Fukushima“ ein Themenschwerpunkt „Nukleare Narrationen“. Dem Team von Literaturkritik.de, allen voran Dr. Stefan Jäger, sei für diese Gelegenheit der Kooperation und die engagierte Edition des Themenschwerpunkts herzlich gedankt. „In der April-Ausgabe, die am 7. erscheinen wird, ist ein Schwerpunkt zum Thema „Nukleare Narrationen“ geplant, der in enger Zusammenarbeit mit Lisette Gebhardt, Professorin für Japanologie an der Goethe-Universität Frankfurt, initiiert und erarbeitet wurde. Im Schwerpunkt geht es um die vielfältigen Spuren, die das Atomare in der Literatur hinterlassen hat. Speziell die Atomhavarien in Fukushima und Tschernobyl, aber auch die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki spielen dabei eine bedeutende Rolle“ (Redaktion Literaturkritik.de). Gesamtausgabe: http://www.literaturkritik.de/public/inhalt.php?ausgabe=201604#toc_nr1806 (7. April 2016) Mitwirkende: Christian Chappelow, Rudolph Drux, Gabriele Dürbeck, Barbara Geschwinde, Verena Gold, Jiré Gözen, Elena Hilgenberg, Christoph Held, Wolfgang Herbert, Alexandra Ivanova, Matthias Koch, Artem Koida, Yôko Koyama-Siebert, Verena Kuni, Tobias Lindemann, Lisa Mundt, Jan-Christoph Müller, Regine Prange, Evelyn Schulz, Arata Takeda, Martin Thomas, Gabriele Vogt, Cosima Wagner Allen Mitwirkenden sei an dieser Stelle noch einmal für Ihre Bereitschaft zum Themenspezial beizutragen sehr herzlich gedankt. LG |
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| Naoto Kan im Hamburg | 27.03.2016 | |
„„Und wo genau ist das passiert?“ Der frühere Regierungschef erkundigt sich auf der Barkassenfahrt interessiert nach dem Zwischenfall vom 1. Mai 2013, als der Atomfrachter „Atlantic Cartier“ am O’swaldkai in Brand geriet – eine der größten Havarien im Hamburger Hafen. Naoto Kan, in Hamburg als Gast des Literaturfestivals „Lesen ohne Atomstrom“, war einmal ein entschiedener Verfechter der Kernkraft: „Aber Fukushima hat meine Haltung um 180 Grad gedreht“, übersetzt der Dolmetscher.“ (Hamburger Morgenpost 24.3. 2016) Aufzeichnung des Gesprächs mit Naoto Kan: http://www.lesen-ohne-atomstrom.de/ Links:
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| Podiumsdiskussion: "'Keinerlei gesundheitliche Gefährdungen' - Tschernobyl, Stasi und Umweltbewegungen" | 26.03.2016 | |
Veranstaltungsort: Zionskirche, Zionskirchplatz, 10119 Berlin
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