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Willkommen auf der Seite der "Textinitiative Fukushima"

Die Seiten der Textinitiative Fukushima werden derzeit von der Japanologie der Goethe-Universität betrieben. Gegenwärtiges Anliegen von TIF ist die zeitgeschichtliche Dokumentation. Das Forum dient nun in erster Linie als Archiv für Informationen zu 3/11 sowie allgemein zur Geschichte des Atomaren. Die Suchfunktion ermöglicht Recherchen zu Stichworten, Inhalten und Akteuren.

Aktuelles

Fukushima: Das japanische Theater fünf Jahre danach

Ein Beitrag des Deutschlandradio mit Lisa Mundt (Japanlogie Frankfurt) zum japanischen Theater.

Link: http://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2016/03/11/drk_20160311_2344_8cd1b087.mp3


Innenansichten der Meiler : AKWs in Deutschland

„Mich hat interessiert, wie Menschen das Risiko der Atomkraft verwalten. Ich bin stark mit der Kernkraft sozialisiert, da ich als Kind in der Nähe des Atomkraftwerkes Philippsburg aufgewachsen bin. Als Jugendlicher habe ich die Katastrophe von Tschernobyl in den Medien miterlebt. Mein Film ist aber kein Plädoyer für oder gegen die Atomkraft. Es ist ein unabhängiger Blick in die Welt von Atomkraftwerken, den vorher kein Dokumentarfilm ermöglicht hat“ (Volker Sattel, Die Zeit, Mai 2011).

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Atomarbeiter

„„Reinigungskräfte für was?“, fragte jemand, während der Vorarbeiter ihnen Spezialkleidung austeilte und sie zu einem riesigen, zylinderförmigen Metallraum führte. Die Innentemperatur, die zwischen 30 und 50 Grad variierte, und die Feuchtigkeit zwangen die Arbeiter alle drei Minuten herauszugehen, um frische Luft zu atmen. Die Strahlungsmessgeräte hatten ihre Höchstmaße so stark überschritten, dass die Arbeiter dachten, diese seien beschädigt. Einer nach dem anderen setzten die Männer ihre Masken ab, die ihre Gesichter schützten. „Die Brillengläser waren so beschlagen, dass wir nichts sehen konnten. Wir mussten die Arbeit rechtzeitig abschließen, sonst hätten sie uns nicht bezahlt“, erinnert sich Matsushita, 53 Jahre. „Ein Kollege kam auf mich zu und sagte: ‚Wir sind in einem Kernreaktor.‘“  (Higuchi Kenji: Obdachlose als Atomarbeiter; übersetzt von Dorothea Mladenova, Universität Leipzig / Textinitiative Fukushima)

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Fukushima Rückbau-Auftrag im Rhein-Main-Kreis / Aschaffenburg

“Ein bayerisches Unternehmen hat wichtige Planungen für den Rückbau des Unfall-Reaktors im japanischen Fukushima übernommen. «Wir erarbeiten derzeit für vier verschiedene Themenfelder Machbarkeitsstudien und hoffen dann auf einen Folgeauftrag», sagte eine Sprecherin des Unternehmens Nukem am Montag im unterfränkischen Alzenau und bestätigte damit einen Bericht des Bayerischen Rundfunks.“ (Die Welt)

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Theaterstück „Käfig aus Wasser“ am 29.3.2016

„Ein japanischer Autor und Regisseur schreibt das Stück speziell für das Theater Krefeld und Mönchengladbach – und ein deutscher Bühnenbildner entwirft dazu seine Idee von einem japanischen Raum. Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den zwei Industrienationen Japan und Deutschland werden erforscht, Vorstellung und Wirklichkeit von japanischer und deutscher Kultur gegeneinander verschoben.“

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