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Willkommen auf der Seite der "Textinitiative Fukushima"

Die Seiten der Textinitiative Fukushima werden derzeit von der Japanologie der Goethe-Universität betrieben. Gegenwärtiges Anliegen von TIF ist die zeitgeschichtliche Dokumentation. Das Forum dient nun in erster Linie als Archiv für Informationen zu 3/11 sowie allgemein zur Geschichte des Atomaren. Die Suchfunktion ermöglicht Recherchen zu Stichworten, Inhalten und Akteuren.

Aktuelles

Bilanz fünf Jahre Fukushima – Öko-Institut Darmstadt

5 Jahre Fukushima – Fragen und Antworten

„Das FAQ des Öko-Instituts gibt fünf Jahre nach dem Unfall unter anderem Antwort auf die Fragen: Was ist im März 2011 im Kernkraftwerk Fukushima Dai-ichi geschehen? Wie ist die Situation auf dem Gelände des Kernkraftwerks heute? Was wird zur Schadensbegrenzung getan? Wie leben die Menschen, die vor fünf Jahren evakuiert wurden? Und: Wie ist die Strahlenbelastung auf Menschen, Umwelt und Lebensmittel?“   

Links: http://www.oeko.de/aktuelles/2016/5-jahre-fukushima-fragen-und-antworten/


Greenpeace Report Fukushima März 2016

“Die Regierung lässt seit Jahren mit gigantischem Aufwand weite Gebiete in der Region dekontaminieren. Der Abraum gelangt in große schwarze Plastiksäcke. Inzwischen lägen allein in der Provinz Fukushima an mindestens 113 000 Stellen der Region mehr als neun Millionen Kubikmeter in aufgereihten Säcken verstreut, so Ulrich. Die Regierung von Ministerpräsident Shinzo Abe halte einen "Mythos" aufrecht, dass sich die Lage fünf Jahre nach dem Gau normalisiere. Das Beweismaterial entlarve dies als pure "politische Rhetorik" (Greenpeace / swp).“

Link: http://www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/Greenpeace-Folgen-von-Fukushima-Gau-dauern-Hunderte-Jahre;art1157828,3716068


Einschätzungen von „Fukushima“ März 2016

„Auch wegen ungewöhnlich massiver Bürgerproteste hat ein Richter der zuständigen Präfektur Fukui die Wiederinbetriebnahme des Kernkraftwerks in Ooi verweigert – und das, obwohl die japanische Atomaufsichtsbehörde grünes Licht gegeben hatte. Die Blöcke 3 und 4 in Ooi waren als letzte nach dem Unglück von Fukushima noch bis 2013 am Netz. Für die Wiederinbetriebnahme des Kernkraftwerks Takahama hatte derselbe Richter zunächst einer Unterlassungsklage der örtlichen Bevölkerung stattgegeben. Fukui ist die Präfektur mit der höchsten Anzahl an Kernkraftwerken in Japan. Der Richter Hideaki Higuchi, bis dahin wenig bekannt, schuf damit einen juristischen Präzedenzfall in Japan und galt plötzlich als Hoffnungsträger der Anti-Atom-Bewegung. Kraftwerksbetreiber Kansai Electric warf Higuchi mangelnden technischen Sachverstand vor und kritisierte seine Entscheidungen als "völlig inakzeptabel". Higuchi entgegnete, es gäbe "keine rationale Basis, zu sagen, ein Erdbeben jenseits der Sicherheitsstandards werde nicht eintreten." Dies wäre eine optimistische Sicht der Dinge. Higuchi wurde während des Verfahrens an das Familiengericht Nagoya versetzt, von wo aus er das Verfahren allerdings zu Ende führte. Ein späteres Urteil wies die Unterlassungsklage zurück. Block 3 in Takahama hat bereits den Betrieb aufgenommen, Block 4 läuft gerade wieder an (Spektrum).“

Link: http://www.spektrum.de/news/fuenf-jahre-nach-der-atomkatatrophe-von-fukushima/1401477


Zum Nachhören: Joachim Radkau und Hitoshi Yoshioka im Gespräch

Audiodatei: http://www.dijtokyo.org/doc/DIJ-Forum_151211.mp3

Links:


Fukushima – Photo-Dokumentation von Arkadiusz Podniesinki

“When entering the zone, the first thing that one notices is the huge scale of decontamination work. Twenty thousand workers are painstakingly cleaning every piece of soil. They are removing the top, most contaminated layer of soil and putting it into sacks, to be taken to one of several thousand dump sites. The sacks are everywhere. They are becoming a permanent part of the Fukushima landscape”.

Link: http://www.podniesinski.pl/portal/fukushima/


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